Spenderauswahl
Zunächst werden die Spender unter Berücksichtigung verschiedener Parameter von Mitarbeitern der Nordic Cryobank ausgewählt:
- Spermienqualität
- Alter
- Persönlichkeit
- Ausbildung
- Krankengeschichte von vier Generationen
Weitere Untersuchungen beinhalten Blut- und Urinanalysen:
- Laborchemische Blutuntersuchung
- Blutbild
- Urinanalyse
- Blutgruppenanalyse (Blutgruppe und Rhesusfaktor)
- HIV
- Humanes T-Zell-Lymphotropes-Virus 1 und 2
- Hepatitis B Oberflächen-Antigen
- Hepatitis B Kern-Antikörper
- Hepatitis C Virus-Antikörper
- Syphilis
- Zytomegalievirus-Antikörper
- Chlamydien
- Gonokokken
Die genetischen Tests, die wir durchführen, beinhalten:
- Die Überprüfung der familiäre Krankengeschichte über vier Generationen, die von geschulten Genetikern oder Ärzten durchgeführt wird (bei allen Spendern)
- Tests auf Mukoviszidose hinsichtlich 32-86 verschiedener Mutationen des Mukoviszidosegens (bei allen Kaukasischen Spendern)
- Chromosomenanalyse (bei allen Spendern)
- Testung auf das Vorliegen einer Thalassämie (bei allen Spendern) Es wird standardmäßig ein indirekter Test auf dass Vorliegen einer Thalassämie mit Hilfe des HPLC-Analyseverfahrens duchgeführt. Bitte kontaktieren sie uns, wenn sie eine genetische Überprüfung des Spenders auf den Gendefekt wünschen. Die Wahrscheinlichkeit in Nordeuropa beträgt dafür jedoch weniger als 1 zu 1000.
- Tests auf das Vorliegen einer Tay-Sachs-Krankheit (alle Spender mit aschkenasisch-jüdischen oder französisch-kanadischen Vorfahren)
- Tests auf das Vorliegen der Canavan-Krankheit (alle Spender mit aschkenasisch-jüdischen Vorfahren)
- Tests auf das Vorliegen einer Fanconi-Anämie Typ C (alle Spender mit aschkenasisch-jüdischen Vorfahren)
- Tests auf das Vorliegen der Gaucher-Krankheit (alle Spender mit aschkenasisch-jüdischen Vorfahren)
- Tests auf das Vorliegen einer familiären Dysautonomie (alle Spender mit aschkenasisch-jüdischen Vorfahren)
- Tests auf das Vorliegen der Niemann-Pick-Krankheit Typ A (alle Spender mit aschkenasisch-jüdischen Vorfahren)
- Tests auf das Vorliegen eine Sichezell-Erkrankung (alle Spender afrikanischen Vorfahren werden dabei genetisch getestet. Es wird bei allen Spendern eine indirekte HPLC-Analyse durchgeführt.)






